Die Sprachschule als Instrument, um eine Sprache zu lernen, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Am besten geeignet sind Sprachschulen in Ländern, wo Englisch als Muttersprache gesprochen wird. Heutzutage ist das Überleben in der international vernetzten Welt richtig schwer wird, wenn man die Weltsprache Englisch nur ungenügend beherrscht. Sprachreisen Kanada sind die geeigneten Anbieter für muttersprachliche Kurse.
Sympathisches Vancouver
Die Sprachschulen in Vancouver zum Beispiel überzeugen mit dem besonderen Flair Nordamerikas. Vancouver liegt am Pazifik nur 45 Kilometer nordwestlich der Grenze zu den Vereinigten Staaten und den Coast Mountains im Hinterland. Landschaftlich ist sie daher sehr reizvoll. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie zuletzt im Jahre 2010 bekannt, denn hier fanden die XXI. Olympischen Winterspiele statt. Mit 2,25 Mio Einwohnern in der Metropolregion und ca 611 000 direkt in der Stadt liegt sie an 3. Stelle in Kanada. Ihr Name leitet sich ab von dem britischen Kapitän George Vancouver, der im späteren 18. Jahrhundert diese Gegend erforschte. Vancouver wird der hier ansässigen Filmindustrie wegen auch “Hollywood North” genannt und rangiert hinter Los Angeles und New York bereits an dritter Stelle in Nordamerika. Seine Einwohner gelten als freundlich und aufgeschlossen, daher ergeben sich Kontakte sehr leicht.
Die grösste kanadische Metropole Toronto
Eine weitere spannende Stadt für einen Sprachaufenthalt ist Toronto. Sie ist mit 2,5 Mio die grösste Stadt Kanadas und Hauptstadt der Provinz Ontario. Sie ist malerisch am nordwestlichen Ufer des Ontariosees gelegen. Toronto ist Kanadas Wirschaftszentrum und viertwichtigster Finanzplatz weltweit. Sprachreisen Kanada bieten eine richtige Alternative zu den sonst beliebten Sprachreisezielen in Europa.
Tags: Touristik
In der globalisierten Welt wird die Bedeutung der englischen Sprache immer grösser. Kaum ein wirtschaftliches Unternehmen, das nicht internationale Beziehungen pflegt, kann sich auf dem Markt behaupten. Für die Angestellten bedeutet es, dass sie ihren E-mail-Verkehr in Englisch abfassen müssen und bei Telefonkonferenzen wird ebenso verfahren. In diesem Zusammenhang erfreuen sich Sprachschulen zunehmender Beliebtheit. Ratsam sind Aufenthalte im Ausland, wo Englisch als Muttersprache gesprochen wird. Ein Sprachaufenthalt in Kanada beispielsweise ist da sehr empfehlenswert.
Vancouver an der Pazifikküste
Die Sprachschulen in Vancouver, dieser sympathischen Stadt, hat das passende Angebot aus Unterricht und Freizeitvergnügen. Vancouver liegt nur 45 Kilometer von der Grenze zu den USA entfernt, zwischen dem Pazifik und den Coast Mountains im Hintergrund. Landschaftlich ist es sehr attraktiv. Zuletzt im Jahre 2010, als hier die XXI. Olympischen Winterspiele ausgetragen wurden, ist Vancouver weltberühmt geworden. Die Bevölkerung steht im Ruf, sehr fröhlich und freundlich zu sein, schnell ergeben sich Kontakte. Hier leben 611 000 Menschen, in der nächsten Region aber 2,25 Mio. Im ausgehenden 18. Jahrhundert bereiste der britische Forscher George Vancouver diese Gegend und nach ihm wurde die Stadt benannt. Darüber hinaus nennt man sie auch “Hollywood North”, denn nach Los Angeles und New York ist es die drittwichtigste Stadt für die Filmindustrie Nordamerikas.
Toronto am Ontariosee
Näher zur Ostküste Kanadas, am nordwestlichen Ufer des malerischen Ontariosees liegt die Metropole Toronto. Die Sprachschulen in Toronto bieten den Kursteilnehmern die Möglichkeit, in der grössten Stadt Kanadas unbeschwerte Zeit zu verbringen. Toronto ist die Wirtschaftsmetropole des Landes. Die Toronto-Börse schloss sich zusammen mit der Londoner und bildet seitdem den viertgrössten Finanzplatz weltweit. Kulturell ist hier für die freien Stunden nach dem Sprachkurs sehr viel geboten. Zahlreiche Clubs, Theater, Museen und Musikbühnen warten auf Besucher.
Text von der Textlieferei in Kanada – Sprachenschule.
Tags: wirtschaft
Griechenland hat in der Krise Schulden in Höhe von ca. 300 Milliarden Euro angehäuft.
Ausgangspunkt der griechischen Finanzkrise dürfte spätestens die Revidierung der Staatsverschuldung um drastische 12,7 Prozent nach oben im Oktober 2009 gewesen sein. In Folge dieses Schrittes stuft Standards and Poor’s (eine Ratingagentur) im Dezember 2009 die Kreditwürdigkeit Griechenlands herab. Dadurch werden weltweit Spekulanten auf den Plan gerufen.
Zwar sagen schon zu diesem frühen Zeitpunkt die Europäischen Länder Griechenland ihre Hilfe zu, allerdings schnüren die Europäer zu diesem Zeitpunkt noch kein konkretes Hilfspaket. Die Verhandlungen um die Auflagen und Bedingungen ziehen sich in der Folge in die Länge und im April 2010 setzt Standards and Poor’s die Griechenland Anleihen auf Ramschniveau. Andere Ratingagenturen folgen diesem Schritt, wodurch eine Zinsspirale nach oben in Gang gesetzt wird.
Auf Grund dessen, dass auch andere Europäische Länder und insbesondere deren Banken in Griechische Anleihen investiert sind, schnürt die EU im Mai 2010 ein insgesamt 750 Mrd. Euro starkes Hilfspaket zur Stützung des Euros allgemein. Auf Grund des sich immer deutlicher abzeichnenden Fiaskos und der notwendig werdenden Sparmaßnahmen kommt es in Griechenland zu Protesten und Generalstreiks. Ein erster Höhepunkt der Proteste und Ausschreitungen wird im Februar 2011 erreicht, als klar ist, dass auf die Griechische Bevölkerung massivste Einsparungen zu kommen, um einer Art staatlichen Kontopfändung zu entgehen.
Im März 2011 stuft auch Moody’s, eine andere Ratingagentur, Griechenland auf “fast zahlungsunfähig” herab. Gleichzeitig steigen die Arbeitslosenzahlen in Griechenland sehr stark an und das Land rutscht noch weiter in die Krise.
Als dann am 9. Mai 2011 die Ratingagenturen (Standard & Poor’s) die Kreditwürdigkeit der Griechen um weitere zwei Stufen senkt, kommt es zu einem landesweiten Streik. Dabei protestieren nun griechische Bürger aller Bevölkerungsschichten gegen die Sparprogramme der griechischen Regierung.
Die Parteien im Griechischen Parlament können sich aber nicht einigen, welche Sparmaßnahmen getroffen werden sollen. Da die Hilfe der EU aber genau solche Sparmaßnahmen zur Bedingung der nächsten Zahlungen haben, droht Griechenland plötzlich die sogenannte absolute Zahlungsunfähigkeit – also der Staatsbankrott.
Zunächst scheint es im Mai und Juni des Jahres 2011 dann so, als wären Sparmaßnahmen wie zum Beispiel die Privatisierung staatlicher Vermögenswerte möglich und die EU macht den Weg für Finanzhilfen frei. Insgesamt hilft die EU mit ca. 12 Mrd. Euro. Dennoch stuft die Ratingagentur Moody’s Griechenland von “B1″ auf “Caa1″ ab.
Am 29. Juni 2011 stimmt das Parlament nach weiteren Demonstrationen und einer Regierungsumbildung schließlich in einer hochdramatischen Abstimmung einem Sparprogramm von ca. 78 Milliarden Euro zu. Die Proteste auf den Straßen erreichen ihren Höhepunkt. Doch ist der weitere Weg für EU Hilfen durch die Abstimmung eröffnet.
Angesichts dieses Wohlverhaltens der griechischen Regierung beschließen die Finanzminister der EU-Länder und der IWF, die nächsten Hilfstranchen freizugeben.
JT-CFL.
Tags: Politik

Niederlage der CDU in Baden-Württemberg
Gesehen bei Facebook: Mappus Sammelbilder
In Baden-Württemberg erleidet die CDU eine Niederlage. Grüne und SPD könnten sie zum ersten Mal seit sechs Jahrzehnten ablösen. Das neue Paar im Südwesten: SPD-Spitzenkandidat Niels Schmid (l.) und sein Kollege von den Grünen, Winfried Kretschmann …
Tags: Politik

Thomas Gottschalk hat seinen Rückzug aus dem Wettgeschäft erklärt in der letzten Show von Wetten dass. Dazu bewogen habe ihn der schwere Unfall des Wettkandidaten Samuel am 5. Dezember 2010, der noch immer gelähmt ist. Gottschalk bewegte das Unglück des Jungen so stark, dass er sich nun ganz aus der Moderation der Sendung zurückzieht. Allerdings wird er noch die laufende Staffel einschließlich der Sommersendung aus Mallorca weiter moderieren. Wer danach Thomas Gottschalk ersetzen soll, darüber kann nur spekuliert werden.
Kann man ihm diese besorgten Überlegungen denn abnehmen? Eigentlich nicht, denn sonst hätte er schon kurz nach dem Unfall von Samuel seine Wetten-dass-Karriere beenden und nicht bis zum Sommer damit warten sollen. Die Frage der Verantwortung für die waghalsige Wette darf auch gestellt werden. Nur um mehr Zuschauer zu gewinnen sollte man nicht das Leben und die körperliche Unversehrtheit der Wettkandidaten riskieren. Solche Formate sollten im Fernsehen keinen Platz haben. Gottschalks Rückzug kommt also sehr spät – zwei Monate nach der verheerenden Sendung – und wird bis zum Sommer hinausgezögert. Das ist nicht die feine englische Art. Der Ruckzug hätte sofort passieren müssen, auch wenn dann die Wetten-dass-Sendungen ausfallen würden. Aber da hätten die Verantwortlichen genug Zeit gehabt, das Konzept zu überdenken und einen geeigneten Nachfolger zu suchen.
Gottschalks tätowierte Assistentin Michelle Hunziger steht nun auch zur Disposition. Auch wenn sie erklärt hat, dass sie weitermachen wolle, fragt sich der geneigte Zuschauer wozu? Sie ist nicht viel mehr als ein lebendiger Kleiderständer für zugegeben schöne Kleider und atemberaubend hohe Schuhe. Viel beigetragen zum Gelingen der Sendung hat sich aber nicht. Berühmt sind ihre Ausrutscher zum Beispiel mit dem Moped oder der Auftritt mit ihrem Ex-Gatten Eros Ramazotti. Sie ist einfach ein hübsches Bunny, das den alternden Herrn Gottschalk aufjüngen sollte.
Tags: tv-entertainment

von der Leyen
Die Arbeitsministerin von der Leyen verkündete neulich die neuen Arbeitslosenzahlen und war ganz stolz, dass sie unter 3 Millionen liegen. Ein historisches Tief wie sie sagte. Leider ist das eine Schönfärberei für alle, die auf der Suche nach einer Arbeit sind. Für alle unter 45-jährigen, egal wie lange sie vorher gearbeitet hatten, bedeutet es ein Jahr lang Arbeitslosengeld in Höhe von 60 Prozent des letzten Nettogehalts. Damit lässt es sich noch leben. Was passiert aber, wenn dieses eine Jahr der Suche nach einem neuen Job ergebnislos blieb?
Dann greift sofort das ALG II, besser bekannt und umgangssprachlich treffender genannt als Hartz IV, benannt nach dem SPD-Politiker Peter Hartz, ehemaligem Personalvorstand der VW AG. In diesem Stadium werden den Menschen nur ein angemessener und günstiger Wohnraum zugestanden und 359 Euro monatlich für den Lebensunterhalt.
Das reicht leider kaum zum Leben, auch wenn die Politiker sich auf Berechnungen des durchschnittlichen unteren täglichen Verbrauchs beziehen. Da müssen häufig Ersparnisse, die für das Rentenalter angelegt wurden, herhalten. Oft ist auch die Familie gefragt, die mit kleinen Finanzspritzen den verarmten Arbeitslosen unter die Arme greift.
Die Arbeitsmarktsituation verbessert sich langsam, die Konjunktur zieht auch spürbar an, aber auf dem Jobsektor ist davon noch nicht so viel zu spüren. Besonders schwer tun sich die Älteren, 40- und 50-jährigen Arbeitssuchenden. Die Ansprüche der Arbeitsgeber sind enorm gestiegen, für viele Tätigkeiten werden nur noch Akademiker gesucht, wo früher eine Ausbildung gereicht hätte.
Und so rutscht man schnell in die Kategorie Langzeitarbeitsloser. Es ist sehr schwer, aus dieser Schublade wieder herauszukommen. Ein Modell, das schon in den letzten Jahren erfolgreich angewandt wurde, ist die Zeitarbeit. Hier werden die Zeitarbeitsfirmen zum Arbeitsgeber und sind somit Vermittler zwischen dem ersten Arbeitsmarkt und den Arbeitssuchenden. Wünschenswert wäre, dass aus solchen Zeitverträgen mehr normale, direkte Angestelltenverträge würden.
Noch mehr sollte aber das Ziel heißen, neue Arbeitsplätze zu schaffen nicht nur für die Studienabgänge, sondern auch für die erfahrenen älteren Menschen.
ISAKI
Tags: Politik
Seit vielen Jahren gibt es die Gattung Büro- oder auch Officemenschen genannt. Ich behaupte mal an dieser Stelle, dass die meisten Angestellten in Verwaltungsbehörden, Computerfirmen und anderen Unternehmen zu dieser Gattung gehören.
Wir haben einen eigenen Schreibtisch mit Telefon, Computer und nicht zu vergessen jeder Menge Akten. Wir verbringen fast die Hälfte des Tages an unserem Arbeitsplatz. Es gibt nun Untersuchungen, dass wir zu wenig Tageslicht bekommen in unserem Office. Das kann zur Müdigkeit, Schlafstörungen und schließlich zu Depressionen führen. Das sollte den Arbeitgeber Anlass zum Nachdenken sein.
Diese Arbeit ist aber von nirgendwo anders zu erledigen. Man braucht einen festen Platz, wo man die Unterlagen sammelt und wo man für andere telefonisch erreichbar ist. Zum wichtigsten Kommunikationsmittel ist inzwischen der PC geworden. Dank der email-Programme kann man mit Menschen weltweit in Echtzeit Briefe und sogar eingescannte Dokumente verschicken. Das alles ohne zusätzliche Kosten.
Der Computer hat das Arbeitsleben wesentlich erleichtert. Ein anderes Gerät, das viele Verbesserungen gebracht hat, ist der Kopierer. Er ist aus dem Büroalltag nicht mehr wegzudenken. Das Archivieren von Dokumenten ist inzwischen auch elektronisch möglich dank den modernen Scannern. Man muss nicht mehr Berge von Papier aufbewahren, sondern scannt die Unterlagen ein und hat auf dem PC ein elektronisches Archiv.
Manche Firmen haben geglaubt, auf das Einstellen von Sekretärinnen verzichten zu können. Aber das war sehr kurzsichtig gedacht.
Ein Mensch lässt sich zum Glück nicht vom Computer ersetzen, vielleicht auf einer Produktionsstrasse, aber nicht in der Verwaltung. Wer soll spitz formuliert dem Chef den Kaffee kochen und unliebsame Anrufe abwimmeln? Und was ersetzt ein nettes Schwätzchen am Arbeitsplatz? Aber das ist nur ironisch gemeint, selbstverständlich hat eine Sekretärin nach wie vor viele wichtige Aufgaben, die der Computer nicht erledigen kann. Sie muss zum Beispiel Statistiken schreiben, Präsentationen erstellen und Reisen organisieren und abrechnen. All das müsste der Chef selbst machen und seine Manpower an solch administrative Tätigkeiten verschwenden.
Spezies Büromensch ist weit verbreitet nicht nur in unserer Republik, sie ist weltweit auf dem Vormarsch. Was früher die Fabrikarbeiter waren, sind es heute die Büromenschen.
Ein Phänomen kennen Sie bestimmt auch wenn Sie kein Officemensch sind: das Phänomen Büroschlaf. Gern wird es den Beamten nachgesagt, dass sie mehrmals täglich ein Nickerchen im Büro abhalten. Aber oben haben wir schon die wissenschaftliche Begründung dafür geliefert: das mangelnde Tageslicht macht in Wahrheit sehr müde.
Es liegt also nicht an angeborener oder erworbener Faulheit, sondern schlicht und ergreifend an der in Büros herrschenden Finsternis.
(c) 9.2009 ISAKI
Tags: klatsch
Ganz, ganz, ganz langsam beginnen die Politiker, die Bankiers, die ‚unfehlbaren’ Manager der Grosskonzerne, die Mogule der Medien und deren Lakaien zu begreifen, diese Krise, die im „Schwarzen September 2008“ mit dem Paukenschlag des Bankrotts der Lehman Bothers begann, hat nichts mit solchen Krisen wie jene zu Ende der 80er-Jahre zu tun oder solchen wie zu Beginn des neuen Jahrtausends, diese Krise ist auch nicht mit jener Depression zu vergleichen, die 1929 mit einem Börsen-Crash begann und sich praktisch bis zum Beginn des 2.Weltkriegs 1939 hinzog, nein, diese Krise hat Ausmasse und wird sie zum Teil noch erreichen, die alles vorher gesehene in den Schatten stellen, sie wird die Endzeitkrise des Kapitalismus sein, sie ist die Götterdämmerung.
Quelle und Fortsetzung bei Karl Weiss – Journalismus
- ferner, tief besorgt, donalphons
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Während der durchschnittlich ausgebildete Bankkaufmann versucht, am Bankenschalter einen Sparbrief oder einen Zuwachsfonds an die Frau oder an den Mann zu bringen, operieren seine universitären Spezialkollegen in ganz anderen Bereichen: sie drehen das ganz große weltweite Rad der ABS Finanzierungen. Gerade unter dem Dach zur Insolvenz neigender Banken – soweit sie nicht von staatswegen aufgefangen werden – kann durchaus ein sehr kritischer Blick auf dieses gefährliche Geschäftsmodell geworfen werden.
Unter ABS versteht man ASSET BACKED SECURITIES. Das Grundprinzip einer ABS Finanzierung besteht darin, dass ein Unternehmen einen Pool von Finanzaktiva in einer extra gegründeten Zweckgesellschaft verselbständigt und diese Aktiva für herauszugebende (“emittierende”) Wertpapiere – die ABS – nutzt.
Dieser Vorgang wird in Anlehnung an US-amerikanische Ursprünge auch SECURITIZATION (Verbriefung) genannt. Nur wenn ein ständiger Kapitalfluss besteht, können die ABS Verbriefungen ordnungsgemäss bedient werden.
Zwar bietet ABS den Banken große Vorteile – insbesondere ein effektives Risiko- und Bilanzmanagement – weil z.b. sogenannte Klumpenrisiken vermieden und verteilt werden können. Von Klumpenrisiken wird gesprochen, wenn eine vermehrte Kreditvergabe einseitig in bestimmte Wirtschaftssektoren und Kundengruppen erfolgt.
Das ABS hat eine große negative Kehrsseite:
Normalerweise müssen Banken zur eigenen Absicherung die Bonität des Schuldners prüfen. Im Rahmen von ABS wird der Kredit jedoch weitergereicht (verkauft) – die Bonitätsprüfung des Schuldners verliert dadurch an Bedeutung; das Risiko bleibt ja nicht im eigenen Hause.
Neben einer Stabilisierung des Marktes durch Milliardenbürgschaften des Staates bleibt nun auch die Frage offen, ob derartige Geschäftsmodelle der Banken weiterhin im Sinne einer funktionierenden Marktwirtschaft zulässig sein können?
Interessante Quellen zum Vertiefen :
Tags: Politik · wirtschaft