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Auswahlen aus der Internetwelt

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Das Wirtschaftssystem des Kapitalismus (jetzt) am Ende?

24. February 2009 · Keine Kommentare

Ganz, ganz, ganz langsam beginnen die Politiker, die Bankiers, die ‚unfehlbaren’ Manager der Grosskonzerne, die Mogule der Medien und deren Lakaien zu begreifen, diese Krise, die im „Schwarzen September 2008“ mit dem Paukenschlag des Bankrotts der Lehman Bothers begann, hat nichts mit solchen Krisen wie jene zu Ende der 80er-Jahre zu tun oder solchen wie zu Beginn des neuen Jahrtausends, diese Krise ist auch nicht mit jener Depression zu vergleichen, die 1929 mit einem Börsen-Crash begann und sich praktisch bis zum Beginn des 2.Weltkriegs 1939 hinzog, nein, diese Krise hat Ausmasse und wird sie zum Teil noch erreichen, die alles vorher gesehene in den Schatten stellen, sie wird die Endzeitkrise des Kapitalismus sein, sie ist die Götterdämmerung.

Quelle und Fortsetzung bei Karl Weiss - Journalismus
- ferner, tief besorgt, donalphons

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Mr. President Obama . .

21. February 2009 · Keine Kommentare

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Gefährliche Geschäftsmodelle in der Bankenwelt

21. October 2008 · Keine Kommentare

Während der durchschnittlich ausgebildete Bankkaufmann versucht, am Bankenschalter einen Sparbrief oder einen Zuwachsfonds an die Frau oder an den Mann zu bringen, operieren seine universitären Spezialkollegen in ganz anderen Bereichen: sie drehen das ganz große weltweite Rad der ABS Finanzierungen. Gerade unter dem Dach zur Insolvenz neigender Banken - soweit sie nicht von staatswegen aufgefangen werden - kann durchaus ein sehr kritischer Blick auf dieses gefährliche Geschäftsmodell geworfen werden.

Unter ABS versteht man ASSET BACKED SECURITIES. Das Grundprinzip einer ABS Finanzierung besteht darin, dass ein Unternehmen einen Pool von Finanzaktiva in einer extra gegründeten Zweckgesellschaft verselbständigt und diese Aktiva für herauszugebende (”emittierende”) Wertpapiere - die ABS - nutzt.
Dieser Vorgang wird in Anlehnung an US-amerikanische Ursprünge auch SECURITIZATION (Verbriefung) genannt. Nur wenn ein ständiger Kapitalfluss besteht, können die ABS Verbriefungen ordnungsgemäss bedient werden.

Zwar bietet ABS den Banken große Vorteile - insbesondere ein effektives Risiko- und Bilanzmanagement - weil z.b. sogenannte Klumpenrisiken vermieden und verteilt werden können. Von Klumpenrisiken wird gesprochen, wenn eine vermehrte Kreditvergabe einseitig in bestimmte Wirtschaftssektoren und Kundengruppen erfolgt.

Das ABS hat eine große negative Kehrsseite:

Normalerweise müssen Banken zur eigenen Absicherung die Bonität des Schuldners prüfen. Im Rahmen von ABS wird der Kredit jedoch weitergereicht (verkauft) - die Bonitätsprüfung des Schuldners verliert dadurch an Bedeutung; das Risiko bleibt ja nicht im eigenen Hause.

Neben einer Stabilisierung des Marktes durch Milliardenbürgschaften des Staates bleibt nun auch die Frage offen, ob derartige Geschäftsmodelle der Banken weiterhin im Sinne einer funktionierenden Marktwirtschaft zulässig sein können?

Interessante Quellen zum Vertiefen :

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Externe Datenbanken mit offenen Scheunentoren bei der Telekom?

10. October 2008 · Keine Kommentare

heise online berichtet heute, dass die Telekom Schwächen in der IT-Landschaft einräumt und technische, ggf. auch personelle Konsequenzen zieht.

Viel pragmatischer sieht das der GREGEL Blog und zitiert den (verwunderlichen) Spruch des Telekommitarbeiters:

der externe Zugriff auf die Datenbanken werde nun eingeschränkt.

In der Tat ist es aus verschiedenen Gründen im IT-Bereich üblich, große Datenbanken auf externe Systeme innerhalb der IT-Peripherie auszulagern und auf den Datenbestand wiederum mittels anderer externer Clients zuzugreifen. Üblicherweise erfolgt die Absicherung mittels eines IP-Firewalls, der nur vorher authorisierte Clients auf den Datenbestand zugreifen läßt. Neben dieser Absicherung müssen selbstverständlich auch Username und Passwort zur Zugriffslegitimation abgefragt werden. Überlicherweise werden Zugriffe auch laufend protokolliert und bei unberechtigten Maßnahmen kommen entsprechende Abwehrstrategien zum Einsatz.  Offensichtlich hat es der Konzernriese Telekom nicht geschaftt, hier klare Linien reinzubringen und einen Datenmißbrauch auszuschließen. Es steht auch immer noch im Raum, dass eigene Mitarbeiter entsprechende Organisationslücken schändlich ausnutzten.

Damit künftig derartige Pannen vermieden werden, will die TELEKOM dem Ressort “Datenschutz” durch ein weiteres Vorstandsmitglied mehr Priorität einräumen.

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Kantinenkotze und das Bürokratieversagen

8. October 2008 · Keine Kommentare

Verstopftes Beamtenklo

Unsere Kleinstadt steckt grade in einer Krise. Begonnen hatte alles mit der
Damentoilette im Rathaus, die plötzlich und ohne Vorwarnung verstopft war.

Ein Verwaltungsbeamter des mittleren Dienstes wagte es daraufhin
selbstherrlich und in völliger Überschätzung seiner Kompetenz, einen
hiesigen Sanitärbetrieb mit der Schadensbeseitigung zu beauftragen.
Glücklicherweise war ein Beamter des gehobenen Dienstes zugegen, als die
Handwerker eintrafen. Sofort erkannte er die Tragweite des Skandals.
Nicht nur, dass ein Schwippschwager des Untergebenen in der Firma
arbeitete, nein, der Auftrag hätte ordnungsgemäß ausgeschrieben werden
müssen - europaweit natürlich!

Der Inspektor veranlasste sofort die nötigen Schritte: Die Firma wurde des
Hauses verwiesen, das Damenklo versiegelt, der Auftrag ausgeschrieben und
gegen den Hauptsekretär ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Weiter
verfügte der Inspektor, dass das Herrenklo bis zur Reparatur zum Damenklo
umfunktioniert werde und die männlichen Beschäftigten ihre Notdurft an der
in der Nähe stehenden Linde zu verrichten hätten.

Die Betroffenen beschwerten sich daraufhin beim Personalrat, da diese
Regelung ja auf das “große Geschäft” kaum Anwendung finden könne. Der
Inspektor bestellte daraufhin einen ToiToiToi-Container, allerdings ohne
Rücksprache mit seinem Dienstvorgesetzten und ohne Ausschreibung.

Ein zufällig an der Linde urinierender Beamter des höheren Dienstes ließ
den eintreffenden Container sofort wieder abfahren und für das intakte Klo
eine Art Dienstplan erstellen. Der Hausmeister wurde beauftragt, alle zwei
Stunden das Geschlechtspiktogramm an der Toilettentür auszutauschen. Der
Inspektor bekam ein Disziplinarverfahren.

In der Tatsache, dass die Männer während der Damenbenutzungszeit ihr
kleines Geschäft weiterhin an der Linde verrichteten, sahen die weiblichen
Beschäftigten einen illegitimen Vorteil und intervenierten bei der
Gleichstellungsbeauftragten.

Der Bürgermeister ließ daraufhin die Linde fällen, ohne Rücksprache mit dem
Umweltministerium und ohne europaweite Ausschreibung. Inzwischen ist die
ganze Führungsetage des Rathauses suspendiert. Die Wurzel allen Übels hat
sich dann vor dem Eintreffen des maltesischen Klempners und des
Toilettencontainers aus dem nordfinnischen Rovaniemi erledigt. Ein
Praktikant hatte von zu Hause eine Handspirale mitgebracht und die
Verstopfung beseitigt. Diese beispiellose Eigeninitiative stellte die
Verwaltung nun allerdings vor ein Riesenproblem: Vor der Einleitung eines
Disziplinarverfahrens muss der junge Mann ja erst noch verbeamtet werden…
 

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Abschaffung des Tages der Deutschen Einheit?

2. October 2008 · Keine Kommentare

Nein - die öffentliche Debatte hatten wir bereits im November 2004, als sich der damalige Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Gerhard Schröder, für eine Verlegung auf einen Sonntag einsetzte und dabei von allen Seiten Widerstand erfuhr. Also feiern wir heute und auch in den kommenden Jahren (am 3. Oktober) Deutschlands Wiedervereinigung.

 Die offiziellen Staatsfeierlichkeiten finden heuer in Hamburg statt!

Zwei Internetquellen zum Tag der Deutschen Einheit:

Wikipedia und

Hamburg - Übersicht der Veranstaltungen (NDR Webseite)

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Schwierige Geschäfsmodelle in der Bankenwelt

30. September 2008 · Keine Kommentare

Noch konnte sich eine ausreichende Mehrheit im US Senat mit den Plänen der Bushadministration zur Rettung der amerikanischen Bankenwelt nicht anfreunden. Doch es wäre nicht Mr. President, wenn er so einfach aufgeben würde - er wird also weiterhin um Zustimmung nach einem (anders gearteten) Notprogramm suchen. Die Börse derweil, ganz marktgegeben, in schneller Talfahrt.

Mündelsicher nennt man Wertpapiere, die meist wenig abwerfen, aber sicher sind. Dafür wollte auch die Bundesregierung gerade stehen, wenn diverse Regulierungs- und Aufsichtsinstrumente schon nicht helfen konnten.

Flugs, das Töpfchen geöffnet und regulierend, bewahrend, eingegriffen. Was soll’s - Hauptsache es kommt nicht noch eine Naturkatastrophe! Gott bewahre!

By the way: sehr kritisch zum Hypo Real Einseitigkeitsdeal DUCKHOME in seinem heutigen Blogbeitrag. Dagegen sehr befürwortend, kewil von fact-fiktion.net

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Oha Maß geht no!

29. September 2008 · Keine Kommentare

Nix geht mehr - Bayern hat gewählt - mit einem vorläufigen Endergebnis in der Sitzverteilung im bayerischen Landtag wie folgt:

92 Sitze CSU ( - 32 Sitze)
39 Sitze SPD ( - 2 Sitze)
19 Sitze GRÜNE ( + 4 Sitze)
21 Sitze FREIE WÄHLER (NEU + 21 Sitze)
16 Sitze FDP (NEU + 16 Sitze)

Jetzt laufen die politschen Verhandlungen - die nächsten Wochen werden sehr spannend für Bayern.

Und eine sehr gut gelungende Darstellung der Wahlergebnisse im Internet gibt es hier:
http://stat.tagesschau.de/WA-2008-0928/by/flash/index.shtml?lra=BR

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46 Jahre “Monarchie” in Bayern

27. September 2008 · Keine Kommentare

gehen jetzt vielleicht zu Ende. Morgen, am Sonntag ( 28. September 2008 ) finden in Bayern die Landtagswahl und Bezirkswahl statt.

Der CSU ist es gelungen, seit 1962 die absolute Mehrheit in Landtag nicht abgeben zu müssen. Damit konnte sie nahezu uneingeschränkt in Bayern regieren. Doch nun schwächeln die Schwarzen - Wahlprognosen zufolge, hat die Stimmung im Bayernland umgeschlagen: neben der staatstragenden Partei CSU liegen die Freien Wähler und die SPD im klar erkennbaren Aufwind.

Es ist daher nicht überraschend, dass alle Wege der Wahlwerbung ausgenutzt werden, sogar GMX muss herhalten:

Liebe GMX Nutzerinnen und Nutzer, . .


Wahlwerbung der CSU bei gmx.net
Was noch? Ebenfalls am Sonntag wählt Österreich seinen Nationalrat - das Wahlalter erstmals abgesenkt auf 16 Jahre. Es wird bestimmt auch in Austria spannend.

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Power für den US-heimischen Automarkt

23. September 2008 · Keine Kommentare

Die (Banken-) Investmentbranche ist nicht die einzig leidende Unternehmensgattung im US Binnenmarkt. Auch die US-Big-Car-Hersteller haben ein Problem. Über Jahrzehnte hinweg bauten sie ihre üppigen großen Straßenkreuzer für den heimischen Markt - günstige Leasing- und Kreditangebote sorgten für auskommende Verkaufszahlen.

Die gleich gallonenweise bezinschluckenden Verkehrsmonster waren DAS Statussymbol des getreuen Amerikaners. Damit soll jetzt Schluß sein - stets steigende Spritpreise und die zunehmenden Umweltbelastungen fordern ihr Tribut: gefragt sind bezinsparende, umweltschonende Klein- und Mittelklassefahrzeuge.

Doch die Industrie hat es sträflich versäumt, in die Entwicklung neuer Fahrzeugtypen zu investieren. Gewinne sind verpufft und die großen US Fahrzeughersteller General Motors und Ford weisen miese, rote Zahlen in ihren Ergebnisberichten aus.

Also - flugs in den BIG-Car gesetzt und ab nach Washington - der Staat wird es schon richten! Neben der Förderung des Bankensektors kann sich die US-Automobilindustrie berechtigte Hoffnungen auf stattliche, staatliche Subventionen machen. Vorbei ist es mit der Marktwirtschaft - das bestehende Wirtsschaftssystem hat offensichtlich versagt und wird außer Kraft gesetzt. Der US-Staat springt ein, wo andere Gewinne nur so verpasst haben und heute mit leeren Händen - ratlos - dastehen.

Quelle:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/uswirtschaftspolitik100.html

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